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(271 / 281) Omar Sherriff könnte nichts mehr ausrichten, er hat seine Geschichte schon lange nicht mehr im Griff. Trotzdem wirft er einen Blick auf seinen Entwurf. Den Berechnungen nach, die auf der Schultafel überprüft wurden, müsste Herr Strie im Augenblick sein Ziel erreichen. Woran hätte man das gemerkt? Daran, dass nichts geschieht, dass alles wie vorher bleibt. Anderenfalls würde die Erdscheibe nach Osten kippen. Vorausgesetzt, dass der Kanalnagel nicht mehr hält und die westliche Scheibenhälfte in die Höhe der ursprünglichen Erdwölbung zurückschnellt. Mittlerweile hat sich Herr Strie mit der ganzen Energie, die ihm die verbrannten Schulbüchern geben, tief in die Wassersäule gebohrt. Die Engel kehren sofort um. Gerne hätten sie By-Pass das Paddel zurückgebracht. Doch die Katastrophe, die sich gerade anbahnt, kann keinen Schutzengel entbehren. Die Energiebeule, zu der Herrn Stries Unterleib angeschwollen war, ist wieder in den Halsbereich gewandert. Sie wird immer größer. In Everywen wagt man nicht aufzuatmen, als würde man riechen, dass etwas schiefgeht. Es ist tatsächlich so: Omar Sherriff und der Strär hatten den Bläh-Faktor der alten Schulbücher nicht in die Rechnung einbezogen. Da steht es schwarz auf Weiß. „Der Strär ist eben doch erst ein Schüler“, denkt sich Frau Waid. „Man sollte die Kids nicht überfordern. Vielleicht sollten wir in Zukunft prüfen, ob Omar Sheriff`s Geschichten auch wirklich altersgemäß sind?“ |